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ELSA-Heidelberg goes Thessaloniki

|   Erfahrungsberichte

Kalimera! ELSA steht für ein Netzwerk, das über nationale Grenzen hinaus reicht. Sichtbar wurde dies jetzt während unseres fünf-tägigen Study Visits in Thessaloniki, Griechenland. Kalimera heißt guten Tag auf Griechisch und gehört zu den Worten, die wir während unseres Aufenthalts dort gelernt haben. Fünf Tage sind nicht viel, aber genug, um einen ersten Eindruck von der griechischen Kultur, sowie zum Thema „Criminal law perspectives of use and trafficking of drugs in the EU" zu erhalten.

Ein Study Visit ist ein mehrtägiger Besuch der ELSA-Gruppen untereinander. Man könnte es auch als einen Austausch bezeichnen, der für jedes Mitglied bis zur Grenze der zulässigen Teilnehmerzahl offen steht. Die Ziele sind vielfältig und erstrecken sich über Orte, die über den ganzen Kontinent verstreut liegen. Teil des Programms sind außerdem akademische Aktivitäten zu meist spezielleren rechtlichen Themen, die man an der eigenen Uni in dieser Form nicht unbedingt angeboten bekommt. Das Programm wird von der ELSA-Gruppe vor Ort, in unserem Fall ELSA-Thessaloniki, ausgestaltet.

An dieser Stelle ein großes Lob an ELSA-Thessaloniki, die uns bereits bei unserer Ankunft am Flughafen mit einer beispiellosen Herzlichkeit empfangen haben. Gastfreundschaft wird in Griechenland sehr groß geschrieben. Das war für jeden von uns spürbar. Wir wurden vom Flughafen zu unseren Unterkünften bei den griechischen ELSA-Mitgliedern zuhause gebracht. Jeder von uns hatte also seinen persönlichen „Study-Buddy“. Auf diese Weise konnten wir Griechenland hautnah erleben, nicht nur aus der touristischen Perspektive. Wir wurden durch die Stadt geführt zu mitunter wunderschönen Aussichtsplätzen oberhalb der Stadt mit Blick auf das Meer und die dahinter liegenden Berge, sowie zu kulturellen Plätzen der Stadt wie dem Archäologischen Museum und historischen Bauwerken aus der Antike. Von Letzterem gibt es in Thessaloniki zahlreiche. Dies führt unter anderem dazu, dass die sich im Bau befindende Metro-Linie nicht fertig gestellt werden kann, weil unterirdische antike Ruinen buchstäblich im Weg stehen.

Ebenso durften wir in akademischer Hinsicht unseren Horizont erweitern. Einige Professoren vor Ort hielten Vorlesungen zu oben genanntem Thema. Auch die „Legal Research Group“ der beiden ELSA-Gruppen hatte intensive Recherchen zum Thema Drogenkriminalität und der rechtlichen Perspektive angestellt und die Ergebnisse vorgestellt.

Der internationale Aspekt von ELSA kam hier besonders deutlich zum Vorschein.

Es hat uns allen große Freude gemacht, uns untereinander kennen zu lernen und die gemeinsame Zeit zu genießen. Die vielen neuen Eindrücke haben uns sehr bereichert! (auch unser Gepäck, was auf dem Rückflug stark von Übergewicht bedroht war)

Wir freuen uns bereits darauf, ELSA-Thessaloniki im Februar bei uns in Heidelberg willkommen heißen zu dürfen. In diesem Sinne bis bald und ein großes Dankeschön an ELSA-Thessaloniki!

 

 

 

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