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Braucht Recht Feiertage? Weihnachtsgeschichten? Und wie war das nochmal mit den Weihnachtsliedern?

|   Erfahrungsberichte

In der Adventszeit ist man vor allem immer eins: gestresst. Ganz besonders als Student. Denn wie soll man das Lernen für Klausuren, die alltäglichen Vorlesungen und im Zweifel das Vor- und Nachbereiten dieser in Kombination mit dem gestrigen Glühweinkater, das hirnzerschmelzende Nachdenken über die Wahl der passenden Weihnachtsgeschenke sowie das unerträgliche Warten auf die letzten Amazonpakete unter einen Hut bringen?

Antwort: Gar nicht. Man geht lieber zu den ELSA Weihnachtsveranstaltungen, denn diese waren in diesem Jahr mal wieder etwas ganz besonderes:

1. ELSA Weihnachtsfeier am 05.12.17 Wer hätte das gedacht? Die Tür des Hörsaals wurde mit einem lauten Gepolter aufgerissen und mitten im Saal stand: der Weihnachtsmann, mit Ausnahme des Kostüms, auch bekannt als unser Herr Prof. Dr. Haas, im Gefolge seines treuen Begleiters Herrn Prof. Dr. Kern, die sich auf dem Weg gemacht haben, um unseren ELSA Mitgliedern eine Weihnachtsfeier zu bescheren. Mit Weihnachtsgeschichten und einer "Gebrauchsanleitung für das familienfreundliche Absingen der wichtigsten Weihnachtslieder" im Gepäck wird an Weihnachten nichts mehr schief gehen, außer natürlich die „Gesänge“ am Weihnachtsbaum. Dank der exzellenten Vorbereitung, die sich im wesentlichen mit der Grundregel "Jeder singt gegen jeden - und zwar möglichst gleichzeitig." zusammenfassen lässt, wurden Texte, Inhalte und besonders schwierige Textpassagen der wichtigsten Weihnachtslieder in ein neues Licht gerückt. Herzlichen Dank an unsere Professoren für diese tollen Beiträge!

2. Traditionelle Weihnachtsvorlesung mit Prof. Dr. Dres. h.c. Paul Kirchhof am 12.12.17 Die Universität Heidelberg wäre nicht Heidelberg, wenn wir eine Weihnachtsvorlesung ohne Herrn Prof. Kirchhof veranstalten würden. In diesem Jahr stand die Weihnachtsvorlesung unter der Frage: „Braucht Recht Feiertage?“ Diese Frage fand, wie in jedem Jahr, in sieben Überlegungen ihre Antworten: Der Mensch braucht Feiertage, um sich selbst zu erholen. Feiertage dienen der Gesellschaft zur Integration. Auch das Arbeitsrecht erkennt, dass die Arbeit durch Pausen unterbrochen werden muss. Feiertage geben den Menschen eine Gelegenheit zum Nachdenken und zum Reflektieren. Aus Feiertagen resultieren Tage des Vertrauens für alle. Als Theoriepraxis bedarf das Recht der Praxisnähe, insbesondere der konfliktfreien unrechtlichen Praxis. Und zu guter Letzt: Fest- und Feiertage sind Tage der guten Wünsche!
„Um gespannt zu sein bedarf es der vorherigen Entspannung.“ Unter diesem Motto legte Herr Prof. Kirchhof den Heidelberger Studierenden ans Herz, auch in den größten Drucksituationen abends auf den Königstuhl zu wandern und in die Sterne zu schauen. In diesem Moment sehe die Welt auf einmal ganz anders aus. Man schätzt die Distanz zu den Sternen, bemerkt, dass man selbst nur einer von fast 7,5 Mrd. Menschen ist und auf schon wirkt selbst ein für uns so wichtiges Examen oder eine schlecht ausgefallene Klausur ganz ganz klein. Diese Ruhe und Entspannung wünschen wir euch für das kommende Jahr! Und zuletzt - ganz im Sinne der letzten Überlegung - noch zwei gute Wünsche:

Wir wünschen Euch allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2018! 

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